Buchweizen – glutenfrei und voller Vitalstoffe

Buchweizen

Buchweizen ist immer mehr im Kommen und das hat auch einen guten Grund. Denn Buchweizen ist gesund, voller Vitalstoffe, basisch und sogar glutenfrei. Insbesondere für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ist dies ein sehr großer Vorteil, da sie doch einige Abstriche machen müssen, was Lebensmittel betrifft. Und wenn in Fernost der Buchweizen schon seit 4.500 Jahren als Lebensmittel geschätzt wird, kann man davon ausgehen, dass er gesund ist und hochwertigen Inhaltsstoffe aufweisen kann. Bekannt ist das Pseudogetreide unter anderem unter dem Namen Heidekorn.

Herkunft von Buchweizen

Der echte Buchweizen ist eigentlich eine Wildpflanze, die vor allem in Zentral- und Ostasien hervorragend gedeiht. Dies kommt daher, dass hier ein feuchtwarmes Klima herrscht, das der Buchweizen bevorzugt. In Europa ist er eher seltener anzutreffen, dennoch gedeiht er auch in der Lüneburger Heide. Buchweizen mag lockere und sandige Böden und bevorzugt Waldränder. Die Wildpflanze wird lediglich 60 cm hoch, während kultivierte Sorten eine Höhe von 120 cm erreichen können. Weiterhin sind die gezüchteten Sorten auch ertragreicher. Auch wenn der Buchweizen in Deutschland angebaut wird, kann die Nachfrage nicht gedeckt werden. Deshalb wird er vor allem aus China und Brasilien importiert.

Buchweizen wird zwar gerne als Getreideart bezeichnet, kommt aber eigentlich aus der Familie der Knöterichgewächse. Der lateinische Name lautet Fagopyrum und und die Ähnlichkeit der Früchte, die mit Buchecker zu vergleichen sind, hat dem Buchweizen den deutschen Namen gegeben. Die Sorten Fagopryum esculentum und Fagupylum tataricum spielen bei den zahlreichen Arten jedoch die größte Rolle bei der Kultivierung.

Ursprünglich kommt der Buchweizen aus China, wo er bereits vor mehr als 4.500 Jahren angebaut wurde. Auch in Japan ist er schon seit 3.500 Jahren bekannt und kam etwa im Mittelalter nach Europa. Im Rheinland wurde er im 13. Jahrhundert kultiviert und in Österreich wurde er etwa im 15. Jahrhundert angebaut. Hier ist der Buchweizen unter Jauntaler Hadn bekannt.

Buchweizen erfreute sich schon immer hoher Beliebtheit, da er dort gedeihte, wo andere Getreidearten nicht wirklich angebaut werden konnten. Die sandigen oder dauerhaft feuchten Böden, wie auch Moorgebiete waren perfekt, um den Buchweizen anzubauen. Doch neben den Früchten, die natürlich als Lebensmittel dienten, wurde das Stroh der Pflanze als Einstreu für das Vieh oder auch zum Mulchen genutzt. Außerdem trug der Buchweizen dazu bei, dass die Böden wieder fruchtbar wurden, da er Stickstoff binden kann. Der Buchweizen kann aber noch viel mehr und ist ein natürliches Mittel gegen Schädlingsbekämpfung. Sind im Boden Nematoden vorhanden, werden sie durch den Buchweizen zum Ausschlüpfen gereizt. Da diese dann aber an der Wurzel keine Nahrung finden, sterben sie und der Boden kann so langfristige von den Schädlingen befreit werden. Auch die Bienen finden die dekorativen weißen bis rosafarbenen Blüten als sehr ansprechend und können einen hohen Ertrag ernten, was wiederum dem Geschmack des Honigs zugutekommt. Buchweizen tut also nicht nur den Menschen, sondern der Umwelt insgesamt gut.

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Ernte und Herstellung von Buchweizen

Die Ernte des Buchweizen erfolgt in der Regel im August, sobald sich die Spitzen gelbbraun färben. Dann ist es Zeit, alle Früchte abzunehmen, um Verluste zu vermeiden. Nach der Ernte werden die Früchte getrocknet. Da sie einen hohen Feuchtigkeitsgehalt haben, sollte die Trocknung bei 30 bis 40 Grad schonend erfolgen, bis der Feuchtigkeitsgehalt bei etwa 12 bis 14 Prozent liegt.

Je nach Witterung kann der Ertrag bei einem Hektar Buchweizen bei etwa 1 bis 3 Tonnen liegen.

Inhaltsstoffe von Buchweizen

Vor allem, wenn es um eine gesunde und ausgewogene Ernährung geht, sind die Inhaltsstoffe besonders wichtig. Gerade Vitamine und Mineralstoffe müssen dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden, damit dieser ausreichend versorgt ist und die Organe ihre Aufgaben erfüllen können. Buchweizen beispielsweise ist voll von Ballaststoffen, die für die Verdauung besonders gut sind. Auch wenn der Buchweizen weniger Ballaststoffe wie Roggen und Weizen besitzt, kommt es dennoch auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe allgemein an. Doch auch Eiweiße, die im Buchweizen enthalten sind, sind wichtig für den Körper. Eiweiße, also Proteine sind in den menschlichen Organen eine natürlicher Bestandteil. Außerdem zählen sie zu den Energielieferanten und stehen dem Körper innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.

Ebenso sind Fette im Buchweizen enthalten. In 100 Gramm Buchweizen befinden sich:

Diese Fette sind aber keine ungesunden Fette. Denn die Fette im Buchweizen sind in der Lage, den schlechten LDL Cholesterin zu senken und den guten HDL Wert von Cholesterin zu verbessern. Außerdem schützen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor entzündlichen Krankheiten und können so den Körper sehr gut unterstützen.

Weiterhin enthält das Heidekorn Kohlenhydrate und zahlreiche Vitamine. Während Weizen beispielsweise kein Vitamin A enthält, kann Buchweizen mit 2 Mikrogramm Vitamin A aufweisen. Ebenso sind 13 Mikrogramm Beta-Carotin und 5.105 Mikrogramm B-Vitamine enthalten. Über 50 Mikrogramm Folsäure und 844 Mikrogramm Vitamin E sind ebenfalls im Buchweizen vorzufinden.

Mineralstoffe und Spurenelemente sind in großer Anzahl im Heidekorn enthalten. In 100 Gramm Buchweizen sind

enthalten, was wiederum zeigt, dass Buchweizen die bessere Alternative zu Weizen ist. Denn Buchweizen hat somit um einiges mehr zu bieten, als Weizen.

Getreide wie auch das Pseudogetreide Buchweizen sind voll von Aminosäuren, die der Körper benötigt, um einwandfrei zu funktionieren. Dabei ist Lysin eine der wichtigsten Aminosäuren und schlägt mit 499 Milligram pro 100 Gramm zu Buche. Weizen hat beispielsweise nur 187 Milligramm pro 100 Gramm. Weiterhin sind

im Buchweizen enthalten. Dabei sind noch viele weitere Aminosäuren vorzufinden, wobei hier nur die wichtigsten genannt wurden.

Buchweizen enthält kein Gluten und Lektin

Die Proteine Lektine gelangen bei Verzehr von beispielsweise Weizen, in die Blutbahn und verbinden sich mit den roten Blutkörperchen. Dies führt dazu, dass das Blut verdickt wird, was wiederum eine Gefahr birgt – nämlich Durchblutungsstörungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte und Thrombosen. Denn insbesondere dann, wenn das Blut zu dick wird und nicht mehr richtig fließen kann, ist das Risiko für diese Krankheiten sehr hoch. Buchweizen dagegen ist lektinfrei und somit eine gute Alternative zu Weizen. Doch auch der Darm kann durch Lektine negativ beeinflusst werden und so die Darmflora stören und zu chronischen Entzündungsprozessen führen.

Auch der Gluten Bestandteil Gliadin gehört zu den Lektinen und ist somit in der Wirkung ähnlich. Durch Gliadin wird Zonulin freigesetzt, was ebenfalls die Durchlässigkeit der Darmwände erhöht, wie es bei Lektin der Fall ist. Daher sind beide Stoffe bei Glutenunverträglichkeit zu vermeiden, da sie dem Körper auf Dauer schaden können. Insbesondere diese beiden Substanzen sind für die Magen-Darm-Beschwerden verantwortlich und somit auch für die chronische Unverträglichkeit.

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Studien zu Buchweizen

Auch wenn Buchweizen schon seit vielen Jahrtausenden zum Einsatz kommt, sind nicht besonders viele Studien einsehbar, die den Verbrauchern die Wirksamkeit zeigen. Dies kommt aber wohl daher, dass es hierzulande eher als Nahrungsmittel angesehen wurde und nicht unbedingt als Heilmittel. Doch genau das kann es sein und Buchweizen kann bei zahlreichen Beschwerden unterstützende wirken und Beschwerden lindern. Da dies aber mittlerweile auch Wissenschaftlern nicht verborgen blieb, werden wohl in nächster Zeit einige Studien durchgeführt werden, um die Wirkungsweise von Buchweizen zu belegen. Trotzdem wurden bereits einige wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, die hier eingesehen werden können.

Studie zur Buchweizen Wirkung auf den Blutzuckerspiegel

In einer Studie an Ratten, welche vom Department of Human Nutritional Sciences an der Universität von Manitoba in Kanada durchgeführt wurde, konnte belegt werden, dass der Insulinwert gesenkt werden kann. Bei Ratten, die mit Buchweizen gefüttert wurden, konnte der Insulinwert um bis zu 19 Prozent gesenkt werden. Die Studienleiterin Dr. Carla G. Taylor schlussfolgerte somit, dass Diabetes vorbeugend mit Buchweizen behandelt werden kann und dass ein regelmäßiger Verzehr sogar zur Beseitigung der Krankheit führen könnte.

Studie zur Buchweizen Wirkung auf die Gefäße

Buchweizen wurde nicht ohne Grund im Jahre 1999 zur Pflanze des Jahres gewählt. Denn auch die Forschungsgruppe Klostermedizin der Universität Würzburg und nach Aussage von Johannes Gottfried Mayer ist Buchweizen sehr hilfreich bei Venenschwäche. Im Online Magazin berlin.de gab es hierzu 2011 einen sehr interessanten Artikel, der sich auf diese Aussagen stützt. Laut J. G. Mayer nimmt die Venenschwäche bei Erwachsenen zu und ist mittlerweile als Volkskrankheit anzusehen. In schlimmen Fällen kann es sogar zu offenen Beinen kommen, was nicht nur sehr unangenehm ist, sondern auch die Lebensqualität stark beeinträchtigt. Ein sehr guter Wirkstoff für Venenschwäche sei zum Beispiel Rutin, welcher insbesondere in den Blättern und Blüten von Buchweizen zu finden ist.

Studie zu Lektin und Gluten

Wie oben bereits beschrieben sind Lektin und Gluten dafür verantwortliche, dass es zu Verdauungsbeschwerden führen kann. In einer Studie, an der Colorade State University wurden, diese und weitere Substanzen untersucht und die Auswirkungen genauer unter die Lupe genommen. In einer Liste wurden zahlreiche Stoffe aufgeführt, die zu Auto-Immunerkrankungen führen können. Darunter sind auch die Stoffe Lektin und Gluten, die vor allem in Weizen vorkommen. Dies zeigt wiederum, dass Buchweizen eine hervorragende Alternative zu Weizen ist.

Anwendungen von Buchweizen

Buchweizen ist nicht nur ein gesundes und glutenfreies Lebensmittel, auch tut es Körper und Geist gut und kann Beschwerden lindern. So ist Buchweizen beispielsweise für den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck, wie auch auch den Cholesterinspiegel gut und kann weiterhin bei Venenschwäche helfen. Doch auch die vielen Vitalstoffe im Buchweizen machen den Geist fit und steigern die Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Buchweizen für Diabetiker

Buchweizen ist nahezu ein perfektes Mittel für Menschen, die an Diabetes leiden. Denn das Heidekorn hat mindestens zweit Substanzen, die für die Regulierung des Blutzuckerspiegels von Vorteil sind und diesen wieder in Balance bringen können. Somit können auch die Diabetes Folgeerkrankungen wie etwa Herz-, Nieren- und Nervenprobleme minimiert werden.

Buchweizen senkt den Cholesterinspiegel

In Buchweizen stecken jede Menge Ballaststoffe und Lezithin. Beide Stoffe sorgen für eine Regulierung des Cholesterinspiegels und senken zum Einen den schlechten LDL Cholesterin und verbessern zum Anderen den guten HDL Cholesterin Wert. Dabei spielt insbesondere das Lezithin eine große Rolle, da es für die Resorption des Cholesterins durch die Darmschleimhaut verantwortlich ist. Somit wird das Cholesterin ausgeschieden und einen hohen Cholesterinwert nicht noch zusätzlich belasten.

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Buchweizen kann den Blutdruck senken

Rutin ist ebenfalls ein Wirkstoff, der sich in Buchweizen befindet. Dieser ist nicht nur gegen Krampfadern und Venenschwäche im Allgemeinen wichtig, sondern ist dieser Inhaltsstoff ein kleiner Allroundtalent. Rutin kann oxidative Schäden in den Blutgefäßwänden signifikant reduzieren und so den Blutdruck senken. Dies konnte anhand einer Studie belegt werden.

Buchweizen gegen Venenschwäche und Hämorrhoiden

Nicht nur für den Blutdruck ist Rutin eine wichtige Substanz, auch für Venenschwäche und Krampfadern ist der Stoff ein wichtiger Helfer. Denn gerade Buchweizen ist für Personen mit verhärteten Arterien leiden, ein absolutes Superfood und wahre Wunder wirken. Rutin stärkt dabei nicht nur die Blutgefäßwände wie auch die Kapillarwände, sondern beugt gleichzeitig auch Krampfadern und Hämorrhoiden vor. Denn gerade wenn die Blutgefäße schwächer werden, kommt es vor, dass sich Flüssigkeit und Blut ansammeln und in das angrenzende Gewebe gelangen. Somit kommt es zu Krampfadern oder auch Hämorrhoiden.

Buchweizen für die Leber

Lezithin ist auch für die Leber eine wichtige Substanz, die die Zellen schützt. Wird mit der Nahrung zu wenig Lezithin aufgenommen, werden die Leberzellen beeinträchtigt und können somit nicht mehr mit voller Kraft die Entgiftung des Körpers vornehmen. Daher ist Buchweizen auch für die Leber ein wichtiger Bestandteil, damit die Entgiftung ordnungsgemäß funktioniert.

Buchweizen für die Hirnaktivität

Auch hier ist das Lezithin wieder ein wichtiger Bestandteil, denn das Gehirn besteht zu 20 bis 25 Prozent aus Phospholipiden, wie sie auch im Lezithin enthalten sind. Daher wird vermutet, dass ein regelmäßiger Verzehr, insbesondere von gekeimten Buchweizen, die Aktivität des Hirns steigert. Außerdem wird vermutet, dass Lebensmittel, die Lezithin enthalten, auch vorbeugend gegen Depressionen, Angstgefühle und mentale Erschöpfung wirken können.

Nebenwirkungen von Buchweizen

Buchweizen hat in der Regel keine Nebenwirkungen. Selbstverständlich ist es nie auszuschließen, dass Menschen allergisch auf Lebensmittel reagieren. Dennoch ist Buchweizen für Menschen, die Blutverdünnende Mittel einnehmen mit Vorsicht zu genießen. Denn insbesondere das Rutin, welches im Buchweizen vorhanden ist, hat nicht nur eine entzündungshemmende, sondern auch eine blutverdünnende Wirkung.

Buchweizen keimen lassen

Wer seinen Buchweizen keinem lassen möchte, kann dies mit einfachen Mitteln tun. Insbesondere der gekeimte Buchweizen ist reich an Lezithin und kann somit nicht nur vorbeugend gegen Depressionen wirken, sondern auch die Hirnaktivität anregen.

Um den Buchweizen keimen zu lassen, wird eine halbe Tasse Buchweizen in eine Schüssel gegeben und mit der dreifachen Menge an Wasser aufgefüllt. Die Mischung sollte gut verrührt werden, damit alle Buchweizenkörner absinken können. Die Heidekörner sollten nun gut eine Stunde einweichen. Viel länger sollten sie allerdings nicht einweichen, da es sonst den Keimprozess verhindern kann. Nachdem der Buchweizen über ein Abtropfsieb abgegossen wurde, muss der Buchweizen ruhen. Nun sollte er zwei- bis dreimal täglich, über zwei Tage hinweg, mit kaltem Wasser gespült werden. Denn nun bildet der Buchweizen eine klebrige Substanz, die Stärke, die unbedingt gründlich abgespült werden sollte. Nach kurzer Zeit sind bereits kleine braune Punkte auf den Körnchen sichtbar, aus denen sich dann die kleine Sprosse bildet. Wer sich diesen Prozess ersparen möchte, kann natürlich auch getrocknete Buchweizenkeimlinge im Reformhaus kaufen.

Buchweizen zubereiten

Buchweizen ist eine gute und glutenfreie Alternative zu Mais, Gerste, Reis und Weizen und kann entweder gekeimt oder gekocht verzehrt werden. Auch geröstet, als Snack, schmeckt der Buchweizen sehr lecker.

Wer Buchweizen kochen möchte, gibt 1 Tasse Buchweizenkörner, die unter fließendem Wasser gut abgespült werden, mit 1 Tasse Wasser in einen Topf. Bei mittlerer Hitze sollte der Buchweizen kurz aufkochen (etwa 5 Minuten). Nun eine Prise Salz hinzufügen und nochmals ca. 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Um den Geschmack zu verfeinern, kann bei Bedarf etwas Kokosöl hinzugegeben werden.

Buchweizen kaufen und lagern

Buchweizen, wie auch Buchweizenkeimlinge oder Buchweizenmehl kann im Reformhaus sowie gut sortieren Drogeriemärkten erworben werden. Doch auch der Onlinehandel hält eine Vielzahl an Buchweizenprodukten bereit. Allerdings sollte beim Kauf von Buchweizen natürlich immer auf die Herkunft und auf einen nachhaltigen Anbau geachtet werden.

Buchweizenkörner sollten an einem kühlen Ort und in einem luftdichten Behälter gelagert werden. So halten sie sich in der Regel einige Monate. Buchweizenmehl hingegen sollte im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

Fazit

Buchweizen ist eine sehr gesunde Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Doch auch gesunde Menschen können von Buchweizen profitieren, da dieser die Leistung des Gehirns erhöhen kann. Wer eine Alternative zu Weizen sucht, wird mit Buchweizen sogar viel mehr Inhaltsstoffe und erhalten und auch die Vitalstoffe im Heidekorn sind um einiges höher.

Buchweizen senkt unter anderem den Blutzuckerspiegel, Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und kann auch vorbeugend verzehrt werden, um Venen zu stärken. Buchweizen ist weiterhin mit den Inhaltsstoffen Lezithin und Rutin ein wichtiger Helfer für die Leber und für die Blutgefäße und sollte gerade aus diesem Grund in keinem Haushalt fehlen.


Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
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