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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand
Charles Robert Darwin (1809 – 1882)

Karottenöl – ein Jungbrunnen für Haut und Haare

Karottenöl

Karotten, und das wissen viele, sind gesund für die Augen. Doch Karotten haben noch wesentlich mehr Vorteile, weshalb auch das Karottenöl immer beliebter wird. Karotten haben beispielsweise auch eine beruhigende und entspannende Wirkung auf das Gemüt und die Seele. Außerdem wird dem orangen Gemüse auch eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen und der Duft erinnert an oftmals an die Kindheit. Karotten sind zudem in der Küche unverzichtbar und können praktisch mit allem kombiniert werden.

Geschichte und Herkunft von Karotten

Wo der Ursprung der Karotte, die auch unter Mohrrübe, Wurzel, Möhre, Gelbrübe, Gelbe Rübe oder Rüebli bekannt ist, kann gar nicht genau gesagt werden. Es wird vermutet, dass der Ursprung im nördlichen Afrika, in Vorderasien oder im südlichen Europa liegt. Allerdings kann gesagt werden, dass die Karotte bereits in der Jungsteinzeit verzehrt wurde, was Funde belegen. Sogar bei den Römern und Griechen war die Karotte ein beliebtes Gemüse.

Die heute bekannte Karotte wurde von einem Holländer im 16. Jahrhundert gezüchtet und überzeugt Groß und Klein durch den hervorragend Geschmack, weshalb sie in Deutschland auf Platz 2, direkt hinter der Kartoffel anzutreffen ist.

Die botanische Bezeichnung der Karotte lautet Daucus carota subsp. sativus und sie gehört zu der Familie der Doldenblütler. Sie kann durch einen besonders hohen Anteil an Carotin punkten, der für den Körper und den Organismus von großer Bedeutung ist. Die Pflanze selbst ist krautig und kann praktisch überall angebaut werden. Die Karotten wächst über zwei Jahre und kann bis zu 120 cm hoch werden. Bereits etwa zwei Monate nach der Aussaat kann die Karotte geerntet werden, was sie ebenfalls zu einem beliebten Gemüse im Garten macht. Auch die Kleintiere profitieren von der Karotte, da sie auch die grünen Blätter verzehren können.

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Karottenöl Herstellung

Karottenöl wird vor allem aus der Wurzel hergestellt, da das Öl vor allem darin enthalten ist. Per Wasserdampfdestillation kann es so aus den zerkleinerten Wurzelstücken gewonnen werden.

Allerdings kann das Karottenöl auch selbst hergestellt werden. Jedoch ist dies eine recht lange Prozedur und benötigt Geduld. Dafür benötigt man lediglich Karotten und Sesamöl.

Für die Herstellung des Karottenöls werden 200 ml Sesamöl in einen Topf gegeben und leicht erwärmt. Nun wird eine mittelgroße geriebene Möhre in ein Weckglas gegeben und das Sesamöl darübergegossen. Alles gut vermischen, das Glas gut verschließen und an einem warmen Ort aufbewahren. Ab und zu schütteln und nach drei Wochen das Öl durch ein sauberes Küchentuch abseihen.

Es gibt auch eine Methode, in der die Möhren mit dem Sesamöl über etwa 20 Minuten erhitzt werden. Allerdings verlieren die Karotten dann relative viele Inhaltsstoffe und das Karottenöl ist nicht mehr so hochwertig.

Inhaltsstoffe von Karottenöl

Karottenöl kennen die meisten aus Sonnenölen, in denen ebenfalls ein Anteil an Karottenöl enthalten ist, der allerdings sehr gering ist. Karottenöl wird eine pflegende Wirkung nachgesagt und es soll sogar bei Abszessen und Akne helfen. Auch Geschwüre und Furunkeln können mit dem Karottenöl behandelt werden. Dies liegt an den hervorragenden Inhaltsstoffen der Karotte, die nicht nur einen hohen Anteil an Carotin aufweisen kann. Auch ist das Öl aus den Karotten reich an Vitamin A. Zudem ist es oftmals mit hochwertigen Ölen wie Mandelöl, Sesamöl, Sojaöl oder Jojobaöl gemischt.

Natürlich ist die Hauptzutat im Karottenöl die Möhre, in der ein besonders hoher Anteil Carotin vorhanden ist. Dieser gehört zu der Gruppe der Carotinoide und ist ein sekundärer Pflanzenstoff. Carotin ist fettlöslich und hat in der Pflanze die Aufgabe, dass es vor Schäden durch UV-Strahlen schützt. So wirkt es sich auch auf unseren Körper aus. Das Carotin schützt den Körper vor schädlichen UV-Strahlen und hat einen zellschützenden Effekt. Carotin ist ein Antioxidans und bekämpft wirkungsvoll freie Radikale, unterstützt bei der Regeneration der Zellen und schützt außerdem auch das Immunsystem.

Vitamin A, welches ebenfalls im Karottenöl enthalten ist, hat nicht nur einen maßgeblichen Einfluss auf das Sehvermögen, sondern unterstützt ebenfalls das Zellwachstum, stärkt das Immunsystem und ist am Aufbau und am Wachstum von Knochen beteiligt. Außerdem ist es an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und schützt die DNA.

Wirkung von Karottenöl

Karottenöl pflegt an erster Stelle die Haut und macht sie samtig weich. Zudem soll das Karottenöl auch eine blutbildende wie auch blutreinigende Wirkung haben. Außerdem wirkt es harntreibend, regt den Lymphfluss an und hilft bei Gallenbeschwerden ist bei der Menstruationsphase sehr förderlich.

  • Karottenöl für die Haut: Karottenöl hat mit seinen hervorragenden Inhaltsstoffen eine positive Wirkung auf die Haut. Es pflegt sie nicht nur und macht sie zart und geschmeidig, sondern verjüngt und strafft sie. Aus diesem Grund wird immer öfter Karottenöl in Kosmetikprodukten verwendet. Zudem findet sich ätherisches Karottenöl in zahlreichen Parfums wieder.
    Karottenöl hat zudem einen Bräunungseffekt und wird daher gerne in Sonnencremes verwendet. Dies zeigt sich auch an den Babys, die viel Karottenbrei verzehren. Sie haben eine schöne, leicht bräunliche Haut.
    Für blasse und müde Haut ist Karottenöl ein wahrer Jungbrunnen und dank des Carotins erhält die Haut einen wunderbaren frischen und rosigen Teint.
  • Karottenöl für die Haare: Auch für die Haare ist Karottenöl ein wichtiger Helfer und kann die Haare bis in die Spitzen stärken. Das Öl aus der Karottenwurzel ist hervorragend dazu geeignet Haarspliss abzuschwächen, die Haare zu Reparieren und zu Stärken und außerdem auch Schädigungen vorzubeugen. Allerdings sollte es bei trockener Kopfhaut und Schuppen mit Vorsicht genutzt werden. Durch das enthaltene Carotin kann das Öl die Kopfhaut verfärben und so zu Flecken auf der Kopfhaut führen. Die Haare werden allerdings nicht vom Karottenöl verfärbt.
  • Karottenöl für den Organismus: Wer regelmäßig Karotten verzehrt, sollte immer darauf achten, dass die Karotten mit etwas Fett zubereitet werden. So hat können sich wichtige Inhaltsstoffe entfalten, die auch im Karottenöl enthalten sind. Dabei fördern die Möhren nicht nur die Blutbildung und Blutreinigung, sondern unterstützen zudem, bei gleichzeitiger Anwendung mit Karottenöl die Haut. So können Hautunreinheiten und Hautflecken vorgebeugt werden. Zudem kann das Öl auch hervorragend als hilfreicher Unterstützer bei Ekzemen, Furunkeln und anderen Hautproblemen zum Einsatz kommen und die Heilung fördern.

Studien zu Karottenöl

Zu Karottenöl wurden bisher nur sehr sehr wenige Studien durchgeführt. Allerdings sind hier in englischer Sprache zahlreiche Studien zu Carotin oder Vitamin A verfügbar.

Die meisten Eigenschaften konnte anhand der Studien zu Carotin oder Vitamin A belegt werden. Doch auch die unzähligen Erfahrungsberichte, bezüglich des Karottenöls, beweisen, wie hervorragend das Öl für Haut, Haar und Organismus ist.

Anwendung von Karottenöl

Karottenöl sollte nur äußerlich angewendet werden. Für die Hautpflege kann es am Abend leicht in die Haut einmassiert werden. Wer es als Gesichtspflege nutzen möchte, kann es morgens und abends wie eine Creme auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Allerdings dient es nicht als Make-up Grundlage.

Für die Haare eignet sich eine Packung mit Karottenöl sehr gut. Dabei wird das Karottenöl in die Spitzen einmassiert und sollte etwa 15 Minuten einwirken. Anschließend kann es mit lauwarmem Wasser ausgewaschen werden.

Bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt oder Gallenproblemen ist es besser Karotten, mit ein wenig Fett, zuzubereiten und diese zu verzehren. Auch bei Akne, Geschwüren oder Ekzemen kann der Verzehr von Karotten wie auch die Hautpflege mit Karottenöl eine Linderung herbeiführen.

Nebenwirkungen von Karottenöl

Bisher sind noch keine Nebenwirkungen, bei der Nutzung von Karottenöl, bekannt. Wie bei anderen pflanzlichen Mitteln allerdings auch ist es möglich, dass eine allergische Reaktion auftritt. Daher sollte bei der ersten Verwendung von Karottenöl die Haut genau beobachtet werden und das Öl vielleicht zuerst in der Armbeuge aufgetragen werden. Zeigt sich keine Reaktion, kann das Öl bedenkenlos auch im Gesicht verwendet werden.

Lediglich ein leichtes Austrocknen der Haut kann eine Anwendung mit Karottenöl nach sich ziehen. Dies ist bei einigen pflanzlichen Ölen der Fall, kann aber mit einer parallelen Nutzung einer feuchtigkeitsspendenen Creme schnell ausgeglichen werden.

Toxische Auswirkungen konnten bisher noch nicht festgestellt werden.

Vorsicht allerdings beim Eincremen mit Karottenöl. Durch den hohen Anteil an Carotin kann es zu Verfärbungen der Bekleidung kommen. Die Flecken gehen leider sehr schwer bis gar nicht auszuwaschen.

Kauf von Karottenöl

Wer sich das Karottenöl nicht selbst herstellen möchte, sollte beim Kauf von Karottenöl auf einige Dinge achten. Wichtig ist dabei vor allem ein hochwertiges Öl, wenn möglich natürlich mit Bio Qualität. Somit können Pestizide oder andere chemische Zusatzstoffe ausgeschlossen werden. Auch ist beim Karottenöl Kauf darauf zu achten, mit welchen Ölen das Karottenöl gemischt ist. Diese sollten ebenfalls sehr hochwertig sein.

Natürlich sollte beim Karottenöl Kauf immer auf den Händler seines Vertrauens zurückgegriffen werden, damit man sich sicher sein kann, eine gute und hochwertige Qualität zu erhalten.

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Fazit

Karottenöl ist ein wichtiger Helfer für Haut und Haar und kann sich zudem positiv auf den Organismus auswirken. Insbesondere wer eine sehr empfindliche Haut hat, mit Akne oder Hautproblemen kämpft, kann mit Karottenöl und dem zusätzlichen Verzehr von Möhren die Haut bei der Gesundhaltung unterstützen. Doch auch die antioxidative Eigenschaft, die Karottenöl besitzt, sorgen für ein schönes und gleichmäßiges Hautbild, zarte und weiche Haut und einen rosigen Teint.

Ebenso für die Haut ist Karottenöl auch für die Haare von großer Bedeutung. Es kann nicht nur leichten Spliss reparieren, sondern auch eine vorbeugende Wirkung entfalten. Seidig glänzendes Haar ist mit Karottenöl kein Hexenwerk mehr.

Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. Karotten sind rein natürlich und an Haut und Haar muss keine Chemie mehr, wenn man Karottenöl zu Hause hat. Gesünder können Haut und Haare nicht gepflegt werden. Aus diesem Grund sollte auf das Karottenöl nicht verzichtet werden.

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